TomTom Rider wasserdicht? Tipps & Lösungen

TomTom Rider wasserdicht

Von einem Motorradnavi erwartet man natürlich, dass es auch mal den ein oder anderen kleinen Schauer aushält. Bis zur TomTom Rider Serie zwar als wasserdicht deklariert, konnten aber nicht immer etwas zu viel an Feuchtigkeit vertragen. Etliche Nutzer über Wasser unterm Display geklagt.

Wie man die TomTom Rider Modelle bis zur Serie 450 wasserdicht machen kann und ob das neue TomTom Rider wasserdicht ist, erklären wir hier…

TomTom Rider 40,42,400,410,420 wasserdicht?

TomTom hat eigentlich bei allen Geräten immer die Angabe gemacht, dass diese gegen Wasser geschützt seien. Leider berichten viel Nutzer von eindringenden Wasser oder angesetzter Feuchtigkeit unter dem Displayglas. Anscheinend begünstigen auch Temperaturunterschiede (z.B. langes Parken über Nacht und dann Morgensonne) Beschlag unter dem Displayglas.

Findige User haben sich inzwischen selbst schon Regenhüllen gebastelt, eine offizielle Tasche oder ein Regen-Schutz aus dem Zubehör, bei dem die originale Befestigung am Motorrad genutzt werden kann, gibt es leider nicht!

TomTom Rider wasserdicht machen Eigenlösung

„Nachdem das Regenproblem von TomTom anscheinend nicht wirklich zu 100% gelöst werden kann habe ich meine eigene Lösung gefunden. Ich hatte noch eine alte, durchsichtige Weichplastik-Rolle zu Hause. Daraus schnitt ich eine Regenhaube für meinen Rider400.

Lösung für das Regenprlblem bei älteren TomTom Rider

Links und rechts sieht man 5 cm breite Flügel, die nach hinten umgeklappt werden. Das Teil oben mit dem großen Loch wird ebenfalls nach hinten umgeklappt. Durch das Loch kommt die Halterung für das Navi. Die Flügel und das Rückwandteil mit dem Loch habe ich einfach zusammengeklebt.

Die Haube wird einfach von oben über das Navi gestülpt.“

Lösung für das Regenprlblem bei älteren TomTom Rider am Motorrad

TomTom Rider wasserdicht machen – Schutzcase universal

Alternativ gibt es wasserdichte Taschen welche das Gerät an sich aufnehmen und dann über eine eigene Halterung am Lenker montiert werden. Das funktioniert zwar gut, ermöglicht aber nicht das Laden über die originale Mount-Station. Einzige Lösung dafür wäre dann das Laden über USB-Kabel, wobei das Motorrad dann natürlich auch über einen USB-Anschluss verfügen muss.

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TomTom Rider 450, 500, 550 wasserdicht von Haus aus

Die TomTom Rider der neueren Generation (z.B. Rider 450 / 550) verfügen schon Haus aus eine Zertifizierung nach IPX7, was ein Schutz gegen zweiteiliges Untertauchen im Wasser garantiert. Regen sollten die Geräte also locker wegstecken. Nur gegen Wasser mit Druck (z.B. Dampfstrahler) sind die TomTom Rider der neueren Generation nicht geschützt!

Die Hersteller sind selbst für die Einstufungen verantwortlich, eine unabhängige Prüfung findet nicht statt. Im Zweifelsfall sollten ist also eher immer zur Vorsicht zu tendieren.

IPX7Schutz gegen Eindringen von Wasser beim kompletten eintauchen für begrenzte Zeit (1 Meter tief für 30 Minuten)

Hier die Aufschlüsselung zu IPX7

  • Das Kürzel IPXX beschreibt die Schutzart von elektrischen Betriebsmitteln.
  • Die erste X-Stelle trifft Aussagen über den Staubschutz. Die Werte reichen meist von 0 bis 6. Je höher der Wert, desto resistenter das Gerät. Ist die Angabe nicht relevant oder geprüft, bleibt das „X“ einfach stehen.
  • Die zweite X-Stelle beschreibt den Schutz vor Wasser. Die Werte reichen von 0 bis 9. Bei Stufe 7 sollte das Smartphone nach Standardbeschreibung zeitweiliges Untertauchen aushalten. Dauerhaften Kontakt mit Wasser verträgt das Gerät aber nur mit Stufe 8.
  • Eine Smartwatch mit IPX7 wie beispielsweise die Apple Watch sollten Sie also beim Duschen tragen können, längere Tauchgänge sollten Sie ihr aber nicht zumuten.

Generell gibt es mit den Neuren TomTom Rider Modellen eher weniger Probleme mit der Dichtigkeit der Geräte im Regen…

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